Display für das MiBand – das MiBand 2 kommt!

Seit der Veröffentlichung der ersten Generation des MiBands gab es immer wieder zwei Dinge, die sich viele Anwender für ein zukünftiges Upgrade wünschten: ein Display und ein Herzfrequenzmesser.

miband2_displayXiaomi hörte auf die Wünsche seiner Kunden und reagierte – zumindest zum Teil. So wurde der Herzfrequenzsensor bereits vor einigen Monaten mit der Version 1S integriert. Fehlte also noch das Display. Doch auch diese Lücke wird zukünftig geschlossen werden, wie Xiaomi heute bekannt gab: Das MiBand 2 kommt! Mit Display, Herzfrequenzmesser und einigen weiteren Verbesserungen. Unverändert bleibt hingegen die besonders aggressive Preispolitik des MiBands. Trotz des stark gestiegenen Funktionsumfangs wird eine UVP von lediglich 149 RMB (~20 €) angegeben – ein Witz im Vergleich zu vielen anderen Fitnessgadgets mit diesem Funktionsumfang.

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Die Neuerungen im Detail

  • Wichtigste Neuerung ist natürlich das OLED-Display, welche eine Größe von 0.42 Zoll aufweist. Auf ihm wird man sich die Uhrzeit, die Herzfrequenz, die verbrauchten Kalorien sowie die zurückgelegten Schritte anzeigen lassen können.
  • Um zwischen diesen Informationen hin- und herwechseln zu können, ist natürlich ein Bedienelement notwendig. Hierzu wird – als weitere Neuerung – erstmalig ein Knopf aus Aluminium verbaut sein, welcher eine Dicke von nur 0,05 mm aufweist.
  • Um Strom zu sparen, wird das Display grundsätzlich ausgeschaltet sein. Aktivieren lässt es sich durch Drücken des Knopfes. Oder alternativ – und hier wird es spannend – durch Heben des Armes. Diese Funktion kennen und schätzen viele User bereits als sogenannte Uhr-Geste.
  • Inaktivitätsalarm bei zu langem Sitzen: Bei längerer körperlicher Inaktivität gibt es jetzt die Möglichkeit, sich vom MiBand daran erinnern lassen, sich etwas zu bewegen. Bisher sah die Mi Fit-App eine solche proaktive Überwachung nicht vor und sie ließ sich auch nur über Umwege nachrüsten (vergleiche Seite 80 und 81 im Handbuch).
  • Der Algorithmus, der die Daten des Beschleunigungssensors auswertet, wurde verbessert. Hierdurch soll es möglich sein, Bewegungen aller Art noch exakter zu erfassen bzw. korrekter zu interpretieren (z. B. die Unterscheidung zwischen Joggen und Spazierengehen, oder auf der Couch sitzen und im Bett schlafen).
  • Das Entsperren des Smartphones mithilfe des MiBands soll vereinfacht worden sein. Vermutlich ist damit das Entsperren über „Trusted Bluetooth“ gemeint und es werden nur Android-Nutzer davon profitieren können.
  • Die Akkulaufzeit taxiert Xiaomi mit soliden 20 Tagen. Letztlich wird dies jedoch – wie beim Modell 1S – vor allem davon abhängig sein, wie häufig der Herzfrequenzsensor genutzt wird, da dieser mit Abstand der größte Energieverbraucher ist.
  • Unverändert bleiben hingegen folgende, bewährte Features: die Schlafanalyse, der Schutz gegen Staub und Wasser nach IP67, Vibrieren des Bands bei eingehenden Nachrichten (z. B. vom Facebook oder WhatsApp Messenger) sowie das hypoallergene Silikonarmband mit Wechselmöglichkeit des Kerns.

Fazit

Wir sind uns absolut sicher: Das MiBand 2 wird nahtlos an den Erfolg seiner Vorgänger-Generationen anknüpfen können. Denn es bietet die gewohnten Vorzüge des Mi Band 1S, erweitert diese aber um die zusätzlichen Annehmlichkeiten des Displays. Endlich entfällt beispielsweise das zwingende Öffnen der App zur Anzeige der aktuellen Herzfrequenz. Auch das lästige Zücken des Handys zwecks Prüfen der Uhrzeit wird bei Trägern des MiBands nun obsolet werden.

Unser persönliches Highlight ist übrigens der Alarm bei zu langem Sitzen: Vielleicht ist es das sinnvollste Feature, das ein solches Fitness-Gadget überhaupt bieten kann.
Dazu kommt das wohl beste Preis-Leistungs-Verhältnis eines etablierten Herstellers in diesem Segment.

Verfügbarkeit und Kaufmöglichkeiten

Das Mi Band 2 wird ab dem 7. Juni 2016 erhältlich sein. Der offizielle Verkauf ist zunächst allerdings nur für den chinesischen Markt vorgesehen. Interessenten aus Deutschland werden das Armband daher wieder über Importhändler bestellen müssen – beispielsweise über den von uns präferierten Händler Banggood. Der Preis wird beim Marktstart über der UVP liegen und aufgrund der zu erwartenden Nachfrage auch nur langsam sinken. Hier muss jeder Interessent selbst abwägen, ob er sofort zuschlägt oder auf ein sinkendes Preisniveau spekuliert.

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(Quelle: mi.com)

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